Versöhnung heißt: Ich schreibe & spreche, also bin ich.

Briefwechsel

Die Bemühungen um Vergeben, Versöhnen, Verzeihen stehen in der Nachgeschichte des Nationalsozialismus wie des Zweiten Weltkrieges dem Verdrängen, Vergessen, Verschweigen gegenüber. Diese wiederum sind millionenfach verbreitet: auf Individuen, Familien, Institutionen bezogen.

Die Jahre seit Beginn des Ukraine-Kriegs und seit dem 7. Oktober 2023 haben nochmals gezeigt, wie stark das Verdrängen, Vergessen, Verschweigen gegenüber dem Vergeben, Versöhnen, Verzeihen stets gewirkt hat.

Mit der brieflichen Reaktion auf eine Radiosendung mit Vladimir Jankélévitch will Wiard Raveling im Jahr 1980 ein Zeichen setzen. Ihre Korrespondenz, die persönliche Begegnung 1981, der Briefwechsel bis zum Tod des französischen Philosophen 1985 sind der Auslöser für eine nicht enden wollende Auseinandersetzung mit dem Thema Vergeben, Versöhnen, Verzeihen.

Künstler, Philosophen, Literaten, Wissenschaftler, einfach Leserinnen und Leser, Hörerinnen und Hörer, Musiker, Filmemacher, alle haben sie Wiard Ravelings Initiative begrüßt und erweitert. Inzwischen ist Vladimir Jankélévitch auch im deutschen Sprachraum ein viel publizierter und referierter Philosoph. Dies ist vor allem auf die nicht nachlassenden Bemühungen Ravelings und anderer zurückzuführen, das Thema des Vergebens, Versöhnens, Verzeihens im Kontext der deutsch-französischen Beziehungen aktuell zu halten.

erhältlich ab Juni 2026

 

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